Tradtionelle Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist eine in sich schlüssige, reproduzierbare, ganzheitliche Therapieform. Sie ist etwa 4000 Jahre alt undseit 2500 Jahren schlüssig dokumentiert.

 Sie anerkennt die Bedeutung der nichtstofflichen Gestaltungskraft Yang, die die Materie Yin formt, wie die kreativen Gedanken des Künstlers (Yang)  die Materie Yin(Kunstwerk, Haus, etc.) schaffen. Sind beide Kräfte, Yin und Yang, im Gleichklang, herrscht Gesundheit, sind sie im Ungleichgewicht, erkrankt der Mensch.

Dem Sinologen Prof. Dr. Manfred Porkert u.a. verdanken wir den Wissentransfer der TCM aus China in den Westen.

Im Mutterland nimmt die Anwendung chinesicher Heilmittel (Pflanzen, mineralische und tierische Stoffe) und die Ernährung nach den Fünf Wandlungsphasen (Elementen) etwa zwei Drittel der Behandlung ein, ergänzt durch Wärmeanwendungen (Moxa), Schröpfen, Akunktur  und Energiemassagen (Tuina).

Die Diagnostik der TCM ist sehr differenziert. Sie kennt über 30 verschiedene Formen des Handgelenkpulses und den Ausdruck von Krankheiten im Aussehen der Zunge.

In der unbestritten Anerkennung der nichtstofflichen Lebensenergie Qi (T'chi) versteht sie Mensch, Gesundheit und Krankheit als Zusammenwirken stofflicher und nichtstofflicher Energieformen.

Die Akupunktur ist die bekannteste Therapiemethode  der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) im Westen.

Sie wurde bekannt, als bei dem Besuch des damaligen US-Präsidenten Nixon in den 70iger Jahren ein Journalist seines Stabes in Peking am Blinddarm operiert wurde, Der operative Eingriff erfolgte ohne medikamentöse Anästhesie und nur durch Akupunktur!

Dadurch wurde die TCM im Westen hauptsächlich auf die Akupunktur reduziert und das vorwiegend bei der Schmerzbehandlung.