Schröpfen

Das Schröpfen ist eine jahrtausende alte Therapie. Unsere germanischen Vorfahren bebenutzten dazu Kuhhörner, die Chinesen Bambusabschnitte mit einer Wachstumsscheibe und auch in der frühen arabischen Heilkunde hat diese Behandlungsform ihren festen Platz. Heute verwendet man Schöpfgläser mit oder ohne Gummisaugball.

Was geschieht beim Schröpfen? Mit Hilfe des Gummisaugballs erzeugt man einen Unterduck im Glas. Setzt man das Glas auf den verspannten oder schmerzhaften Hautbereich, entsteht durch den Unterdruck über der Haut eine erzwungene Mehrdurchblutung. Sie verbessert den Abtransport von Stoffwechselschlacken im verspannten oder übersäuerten Gewebe und ist eine sehr bewährte Maßnahme zur Entspannung und Schmerzlinderung. Diese Methode bezeichnet man als Trockenes Schröpfen. Beim Blutigen Schröpfen verwende ich Gläser ohne Saugball. Der Hautbereich wird mit einer kleinen Blutanzette geritzt. Dann setzt man das im Inneren erwärmte Glas auf. Der Unterdruck im Glas wird kurz zuvor mit einer Flamme erzeugt. Dadurch tritt Blut aus den belastenden Gewebezonen ist Glas und entlastet so die gestaute Zone. Im unteren Bild die Leberzone, an der echtenSchulterblattinnenkante. Häufig genutzte Zone für Schröpfen und Injektionen