Die Geburtsstunde: Der Chinarindenversuch

Hahnemann hatte im heutigen Rumänien als junger Arzt viele Wechselfieberpatienten behandelt. Bei einem heftigen  wissenschaftlichen Disput um die noch unbekannte Wirkung der Chinarinde hatte der streitbare Hahnemann, um Gewissheit zu erlangen,  kleine Mengen davon eingenommen. Prompt stellten sich nach jeder Einnahme völlig überraschend  Wechselfiebersymptome ein. Damit hatte er die Substanz gefunden, die dem Krankheitsbild des Wechselfiebers ähnlich ist.

Dieses Schlüsselerlebnis gilt als Geburtsstunde der Homöopathie. Als homöopathische Zubereitung ist die Chinarinde das Heilmittel für Wechselfieberkranke